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AKTUALITÄT | NACHRICHTEN | 16 August 2016

Kilian Jornet macht sich auf zum Everest; non-stop ohne Sauerstoff

Nach 3 Monaten harten Akklimatisierens: Kilians Aufstieg/Abstieg-Versuch auf den Gipfel des Mount Everest ohne Sauerstoff und ohne Einsatz von Fixseilen

Langtagn: Benefizvideo von Kilian Jornet für den Wiederaufbau von Nepal
Summits of my life begann im Jahr 2012 als Kilian Jornet sich entschloss, ein Projekt zu initiieren, welches ihn zwischen jenem Jahr und 2015 zur Besteigung des Mont Blanc, des Monte Elbrus, des Matterhorns, des Aconcagua sowie des Mckinley und des Everest non-stop im alpinen Stil führen würde.

Im Laufe dieser Jahre hat er all seine Ziele erreicht und in den meisten Fällen, außer beim Elbrus, mit Rekordzeiten beim Aufstieg-Abstieg. Dies war ihm aber gar nicht allzu wichtig und er bekundet, alles sehr genossen und eine großartige Erinnerung an die Berge mitgenommen zu haben. ”Die Rekorde sind nur von Bedeutung während wir rennen, aber wenn wir einmal unten angekommen sind, müssen diese verschwinden. Sie dienen dazu, dich zu motivieren und in dir deine Grenzen zu suchen, sie dürfen nur ein innerer Ansporn sein. Aus diesem Grund besteht das Projekt nicht nur darin, zu versuchen, einige Rekorde zu brechen oder Gipfel schnell und mit wenig Material zu erklimmen. Es geht darum, Werte zu vermitteln. Damit möchte ich nicht sagen, dass es die richtigen Werte sind, die man befolgen muss, aber es sind die, welche mir weitergegeben wurden und die ich selbst vermitteln will.” Das waren seine Worte bei der Präsentation des Projekts.

Wir dürfen aber auch nicht die Geschehnisse von vor jetzt reichlich einem Jahr vergessen, als Kilian auf seinem Weg zum Everest das Erdbeben von Nepal miterlebte. Er blieb im Land, um, wo er konnte, zu helfen. Dies hat er das gesamte Jahr hinweg weiterhin getan, indem er Geld zum Wiederaufbau gesammelt hat (fast 60.000 Euros), was bereits in Form von errichteten Wohnungen in Langtang seine Früchte zeigt.

EVEREST NON-STOP
Nach 3 Monaten intensiven Hochgebirgstrainings in Colorado und den Alpen, einschließlich eines doppelten non-stop Aufstieg/Abstiegs zum Mont Blanc, ist Kilian Jornet bereit, Richtung Himalaja in Begleitung des Bergführes UIAGM Jordi Tosas, des Bergführers sowie Extremskifahrers Vivian Bruchez und des Kameramanns Sébastien Montaz aufzubrechen.

Sie dienen Kilian zur Unterstützung, aber die finale Besteigung führt er allein durch. Entsprechend der Bedingungen wählen sie die eine oder die andere Route auf der Nordwand, aber ihre Präferenzen tendieren zum Norton-Couloir oder zum Hornbein-Couloir.

Sie erwarten, dass die Expedition zwischen einem und eineinhalb Monaten dauert. Dafür wird sich Kilian Jornet recht explosiv akklimatisieren (allerdings nicht so sehr, wie es scheint, da man berücksichtigen muss, dass er seit praktisch 3 Monaten intensiv auf mehr als 4000 Metern trainiert): Aufsteigen auf großer Höhe für einen kurzen Zeitraum (was Kraftverschleiß vermeidet) sowie das Durchführen einer sehr intensiven Aktivität während dieser kurzen Zeitspanne und anschließendes Absteigen, um sich so weit unten wie möglich zu erholen.

Eine der Unbekannten des Projektes ist, die Anpassung des Katalanen auf 8000 m zu kennen, da seine maximale Höhenzahl bei 7000 m liegt. Wenn wir auch noch in Betracht ziehen, dass er sich für den Anfang gleich den höchsten Achttausender ausgesucht hat, dann drängen sich logischerweise Zweifel auf.

Beim finalen Aufstieg wird er weder Sauerstoff noch Fixseile benutzen. Und er wird nicht vom Basislager aus starten, sondern vom letzten bewohnten Ort in Tibet vor der Nordwand des Everest: Lamasterio von Rongbuk, welches sich auf einer Höhe von 5100 m befindet. Vor ihm fast 4000 m Höhenunterschied bis zu den 8848 Metern des Everest-Gipfels.

Seine Idee ist es, Aufstieg und Abstieg an einem Tag zu schaffen.

Prototyp für die Everest-Besteigung von Kilian Jornet
MATERIAL
Einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren für einen solchen Versuch ist die Leichtigkeit. Kilian Jornet plant, 6 Kilo im Rucksack mitzunehmen, wobei seine Kleidung und Stiefel Prototypen sind, welche speziell für diese Gelegenheit von Salomon konzipiert wurden. Wie man auf den Fotos sehen kann, die Kilian auf seiner Facebook-Seite publiziert hat, handelt es sich um ein 3-teiliges Modell mit integrierten Steigeisen von sehr geringem Gewicht.

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